Das Fundament


Basiskurs fĂŒr Welpen

Dieser Kurs ist fĂŒr Hunde mit einem Alter von 8 – 20 Wochen gedacht. Die Lerninhalte und der Ablauf dieses Kurses sind darauf abgestimmt, was Hunde dieses Alters wirklich lernen sollten, was wirklich wichtig in diesem Alter ist.

 

Erste Übungen:

    • Bleiben und warten
    • Kommen
    • Dinge ausspucken

 

Den Alltag meistern

    • Sich ĂŒberall gerne und ruhig anfassen lassen, bĂŒrsten, Geschirr anziehen und mehr – das Handling
    • An Stressauslösern vorbeilaufen (Hunde, Kinder, Menschen und mehr)
    • Richtig Spielen mit dem Hund
    • Welpen sinnvoll beschĂ€ftigen
    • Spaziergang und Begegnung mit anderen Hunden
    • Umgang mit unerwĂŒnschtem Verhalten

 
Theorie und Hausaufgaben

    • Umweltgewöhnung
    • Alleine bleiben
    • Wie die eigene Körpersprache auf Hunde wirkt
    • Die Körpersprache des Hundes – wie man sie richtig interpretiert und entsprechend reagiert
    • Wenn der Hund mit anderen Hunden spielt – worauf zu achten ist

 

Preis: 6 Einzelstunden 195,00 €

Termine individuell vereinbar.

Lage Trainingsplatz


Der Basiskurs

Dieser Kurs ist der Einsteigerkurs fĂŒr alle Neukunden meiner Hundeschule. Egal, wie alt dein Hund ist, ich hole jeden von dort ab, wo er steht.

 

Ganz zu Beginn:

    • Anamnese: was kann in der Mensch – Hund – Beziehung verbessert werden?
    • Wo sollten die Schwerpunkte liegen? Was sind die WĂŒnsche / Vorstellungen des Menschen?
    • Bereits eventuell vorhandene Probleme benennen.
    • Was klappt schon richtig gut?

 

Erste Lernschritte oder Verbesserung von folgenden Lerninhalten:

    • der doppelte RĂŒckruf (Umorientierung und das Kommen)
    • Handtouch als direktes Kommen
    • Konditionierung der Hundepfeife
    • Entspannt auf der Decke liegen
    • an lockerer Leine laufen
    • sich gerne ĂŒberall anfassen lassen, Geschirr anziehen, BĂŒrsten usw. (Handling)
    • entspannt an aufregenden Dingen vorbei laufen (Umgang mit stressigen Situationen)
    • Dinge ausspucken
    • EntspannungsĂŒbungen

 
Der Mensch lernt

    • auf seine Körpersprache zu achten
    • die Körpersprache des Hundes wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und entsprechend zu reagieren
    • den positiven, freundlichen Umgang mit seinem Hund in den Alltag zu integrieren
    • die Persönlichkeit und die Talente seines Hundes zu erkennen und zu respektieren

 

Preis:     5 Einzelstunden 175,00 €

Termine individuell vereinbar.

Lage Trainingsplatz

Bronze – Akademiker



 

Dieser Kurs ist ein Gruppenkurs. Unser Ziel ist es, die Hunde alltagstauglich zu machen.
Nicht zu unterschĂ€tzen ist der Spaß, der in diesem Kurs durch gemeinsames, entspanntes Lernen allgegenwĂ€rtig ist. Und meine bisherige Erfahrung in und mit diesem Kurs ist, dass man den Hunden förmlich bei ihrer positiven Entwicklung im Zeitraffer zuschauen kann.

 

Kursinhalt

 

Es gibt 24 von mir gestellte Trainingsaufgaben mit leichtem Schwierigkeitsgrad – deswegen auch BRONZE.

Jedes Team arbeitet sich selbststÀndig bis an den Punkt heran, an dem es meint, die gestellte Aufgabe zu "können"

Jede Aufgabe muss 3-mal (einmal auch 2 x hintereinander an einem Tag) vorgezeigt werden, nach Anweisung des Trainers.
Eine Aufgabe gilt als erfĂŒllt, wenn die vorgegebene Anzahl (z.B. Anzahl der Schritte) oder Dauer (z.B. das Bleib) OHNE Korrektur, Lockmittel oder Zwischenbelohnung erreicht worden ist.

FĂŒr jeden fehlerfreien Durchgang bekommst du einen Aufkleber. Ist eine Aufgabe 3 x vorgezeigt worden, und zwar fehlerfrei,
so gilt diese Aufgabe als erfĂŒllt und du bekommst einen Premium – Aufkleber.

Ist dein ganzes Blatt voller Aufkleber, geht es in die Silber – Klasse!

 

Voraussetzungen

 

a) Mensch

    • du bist mit der Arbeitsweise in meiner Hundeschule vertraut
    • du kannst mit dem Clicker bzw. mit einem adĂ€quaten Marker umgehen
    • du kannst selbstĂ€ndig ein Trainingsziel in Trainingsschritte einteilen (keine Angst, ich helfe dabei)
    • du verzichtest im Lernprozess auf jegliche negative Einwirken auf deinen Hund
    • du bedrohst deinen Hund nicht körperlich
    • du sprichst leise und freundlich

 

b) Hund

    • dein Hund kommt mit der Gruppensituation zurecht bzw. du siehst eine Chance, dass er sich daran gewöhnen wird
    • dein Hund kennt einen Marker (Clicker, Wort etc.)

Ich behalte mir das Recht vor, wenn es mir angebracht erscheint, Teams vom Gruppenkurs auszuschließen.

 

Termin

Jeden Samstagvormittag, genaue Uhrzeit bitte erfragen.

 

Konditionen

 

Du erwirbst im Vorfeld ein 5- er Stunden – Paket zu 60,00 € (also 12,00 € / Stunde) und hast 3 Monate Zeit,
diese 5 Stunden wahr zu nehmen. Nach den 3 Monaten verfÀllt der Anspruch.

Du musst also nicht jeden Samstag teilnehmen.

Mit der Anmeldung giltst du erst einmal fĂŒr jeden Samstag als angemeldet.

SpÀtestens Freitag bis 10.00 Uhr musst du dich abmelden, sonst wird die Stunde abgerechnet.

 

Termin

Jeden Samstagvormittag, genaue Uhrzeit bitte erfragen.

 

NeuzugÀnge

 

Hunde, die neu in die Gruppe kommen, mĂŒssen sich unter UmstĂ€nden erst an die Situation mit den anderen
Hunden gewöhnen. Wir werden das so stressarm wie möglich gestalten. Jeder Hund bekommt die Zeit, die er
braucht.

Das neue Team sucht sich immer zuerst einen Standort, der nicht zu nah an den anderen Teams ist. Dieses
Team bekommt dann auch besondere Aufgaben, wie z. B. EntspannungsĂŒbungen, Leckerchen – Such Aufgaben, das 10 – Leckerchen – Spiel usw.

Auf diese Art geht die Eingewöhnung sehr schnell, und je nach
Hund kann das Team dann bald am Training der Aufgaben teilnehmen, und das dann auch immer dichter an
den anderen Hunden.

So lange die Hunde nicht entspannt sind, ist ein zielgerichtetes konzentriertes und freudiges Lernen nicht möglich.

 

Kurs “Entspannte Begegnungen”

 

Das Trainingsziel dieses Kurses ist im Prinzip ganz einfach formuliert: die Hunde lernen, beim Anblick eines (fremden) Hundes (oder anderer Stressoren wie Menschen, Autos, Kinder, Radfahrer etc. ) entspannt zu bleiben. Bei der AnnÀherung an den Stressauslöser bleiben sie ruhig und höflich.

 

Trainingsaufbau

 

Einzelstunde

Begonnen wird in der Regel mit mindestens einer Einzelstunde mit folgendem Inhalt:

    • Trainingstechniken
    • Theoretisches Hintergrundwissen
    • Leinenhandling
    • Notstopps
    • Basistraining der LeinenfĂŒhrigkeit und der Umorientierung
    • lesen der Körpersprache des Hundes

 

Je nach dem Können des Mensch-Hund-Teams wird Dieses dann in die so genannten Duo – Gruppen integriert.

 

Duo – Gruppe

Wie der Name es schon verrĂ€t, je 2 Mensch – Hund – Teams treffen sich im offenen GelĂ€nde. Dabei achten wir auf einen idealen Abstand zueinander, so dass sich beide Teams im Sichtweite zueinander, aber noch nicht im Stressbereich befinden, dem so genannten Trainingsbereich.
In diesem Bereich lernen die Hunde in kleinen Schritten sich positiv mit dem Stressauslöser auseinander zu setzen. Sie erfahren Selbstwirksamkeit und gehen mit guten Erfahrungen nach Hause.
So können wir mit wechselnden Trainingspartnern den Abstand immer mehr verringern.
Wir verringern unsere Einwirkungen auf den eigenen Hund, so dass Dieser mehr und mehr lernt, selbstverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Und wir lernen, unserem Hund zu vertrauen.

 
Paketpreis fĂŒr 4 Einzelstunden oder 8 Duo – Stunden

Abgerechnet werden fĂŒr jede Einzelstunde : 35,00 €, fĂŒr jede Duo – Stunde : 17,50 €

Die Anzahl der Stunden insgesamt richtet sich individuell nach dem Bedarf des Mensch–Hund-Teams.

Anmeldung fĂŒr diesen Kurs nur telefonisch.

Spielstunden

Warum ich keine Spielstunden anbiete…

 
Ein Hund, der bei Begegnungen mit anderen Hund gelassen bleibt, egal, ob er an der Leine ist oder frei, egal wie groß die Distanz zum anderen Hund ist, egal ob fremder oder bekannter Hund – das ist fĂŒr viele Hundebesitzer ein Traum.

Die RealitÀt sieht aber oft anders aus.

Um zu verstehen, warum das so ist, werfen wir zunĂ€chst einen Blick zurĂŒck in die Vergangenheit.

Noch vor 15 / 20 Jahren waren Welpenspielgruppen eher die Ausnahme als die Regel. Möglichkeiten von Sozialkontakten fĂŒr Hunde aus der Gegend hier im Osten von Brandenburg waren eher beschrĂ€nkt. Man begegnete sich meistens am Zaun, wobei ein Part auf der einen Seite eher lautstark den anderen vertrieb, oder draußen wurden die Hunde an der Leine aneinander vorbei gezerrt.
Möglichkeiten fĂŒr Freilauf gab es nicht oder nur fĂŒr diejenigen, die sich auch mal an die Stadtgrenzen bewegten, oder die, die ohne Leine dann auch abrufbar waren. Die soziale Kompetenz der Hundepopulation ließ zu wĂŒnschen ĂŒbrig.
Dann gab es neue Erkenntnisse in der Verhaltensforschung. Man wusste nun, dass es wichtige Entwicklungsphasen in den ersten Lebenswochen bzw. Lebensmonaten der Hunde gibt, u. a. die so genannte Sozialisierungsphase, in der der Hund alle wichtigen Dinge seiner Umwelt kennen lernen sollte. WelpenprÀgungstage bzw. Welpenspielstunden waren nun im Trend.
Viele meiner Kunden besuchten oder besuchen vor oder parallel zu meinen Kursen diese Welpenspielgruppen in der Umgebung. Diese Gruppen sollen eigentlich den Zweck erfĂŒllen, jungen Hunden soziale Kontakte mit Artgenossen zu ermöglichen, damit man spĂ€ter einen sozial kompetenten Hund an seiner Seite hat.
So ist / war der Plan.
Wenn ich nun also die Zeit vorher (also vor den Welpengruppen) und heute vergleiche – ist da irgendetwas besser geworden?

Nein!

Die GrĂŒnde dafĂŒr sind die Folgenden:

Die Hunde lernen in solchen Spielgruppen:

    • Andere Hunde machen Angst / sind gefĂ€hrlich, weil sie mich ĂŒber den Haufen rennen
    • Der Anblick anderer Hunde wird zum Stressauslöser, weil ich gelernt habe: Hund = Spielen oder eher wildes Raufen
    • Viele Hunde leben im wilden Spiel rassetypische (unsoziale) Verhalten aus wie : hĂŒten, jagen, die Hinterbeine festhalten usw.
    • Was klappt schon richtig gut?

 

In den schlimmsten FĂ€llen hören die Besitzer dann inkompetente Bemerkungen wie: “Hunde machen das unter sich aus”, “da muss er sich jetzt dran gewöhnen”, “da muss er durch” usw. Mal abgesehen davon, dass man immer die Fachkompetenz der Veranstalter hinterfragen sollte, können Diese, auf Grund der viel zu großen Anzahl der teilnehmenden Hunde, solche ungewollten Verhalten gar nicht stoppen. Und ja, man muss an dieser Stelle das Konzept der Welpenspielgruppe an sich in Frage stellen.

Denn:

Was Hunde leider nicht in diesen Spielgruppen lernen ist:

    • Sich in Anwesenheit andere Hunde zu entspannen
    • Sich fremden Hunden höflich zu nĂ€hern
    • Etwas mit ihren Menschen zusammen zu machen (die Besitzer sind eher immer die Spielverderber, weil sie das Spiel beenden)
    • Oder aber an fremden Hunden einfach vorbei zu laufen

 

Doch erinnern wir uns, war es nicht genau das, was wir eigentlich mal erreichen wollten? Die Folge dieser falschen VerknĂŒpfungen ist leider eine hohe Wahrscheinlichkeit, spĂ€ter eine hausgemachte Leinenaggression zu entwickeln. NatĂŒrlich sind Sozialkontakte fĂŒr junge Hunde wichtig. Weil auch KEINE Kontakte haben zu können zu Problemen fĂŒhrt. Das hatten wir ja bereits frĂŒher mal.

Was ist zu tun?

FĂŒr Hundekontakte sollte die Regel gelten: QualitĂ€t geht vor QuantitĂ€t!

 

Der Inhalt einer guten Sozialisierung sollte sein:

1. Der Hund hat einen oder auch gerne mehrere gute Hundekumpels, Freunde, mit denen er gut ohne Leine spielen kann, ohne zu raufen; der Mensch sollte von Beginn an darauf achten,

    • dass das Spiel nicht zu lange dauert oder zu laut / wild wird
    • dass es Spielpausen gibt
    • dass das Spiel zu jeder Zeit positiv (!!) unterbrochen werden kann

 

Deswegen sind gemeinsame SpaziergĂ€nge immer besser als stationĂ€re Aufenthalte, weil die Hunde zwischendurch auch mal schnĂŒffeln o. Ă€. tun – was Hunde halt so tun :) .

1. Der Hund lernt, sich an der Leine in der NĂ€he fremder Hunde ruhig zu verhalten bzw. an Hunden ruhig und entspannt vorbei zu laufen, indem der Mensch den Abstand zum fremden Hund so wĂ€hlt, dass kein Stress ausgelöst wird und das Verhalten was er verstĂ€rken möchte, nĂ€mlich das ruhige vorbei Laufen, großzĂŒgig belohnt wird.

2. Der Hund wird nicht gezwungen, Kontakt mit Hunden aufzunehmen, wenn er es gar nicht möchte.

3. Wenn Kontakt aufgenommen wird (egal ob an der Leine oder ohne), dann langsam und ruhig.

Das ist das Konzept, welches ich zukĂŒnftig in meinen Kursen umsetzen werde:

    • Im Basiskurs lernen die Hundebesitzer die Werkzeugkiste des positiven Umgangs mit ihrem Hund kennen.
    • Im Begegnungstraining wird, wenn notwendig, das höfliche Verhalten gelernt.
    • In der Allround – Gruppe (Offene Gruppe) wird gemeinsam gelernt, denn alle anwesenden Hunde sind entspannt und können sich auf ihren Menschen einlassen.

 

Übrigens, die Kurse “Entspannte Begegnungen” zeigen eines ganz deutlich:

Es ist tatsĂ€chlich erstaunlich, dass , wenn man Hunden auf grĂ¶ĂŸerer (noch stressfreier) Distanz die Entscheidung ĂŒberlĂ€sst, ob sie zum anderen Hund hin möchten oder nicht, sie sich fĂŒr NICHT hingehen entscheiden!
FĂŒr erwachsende Hunde werden neue Bekanntschaften und vor allem das Spielen mit fremden Hunden immer unwichtiger. Wenn sie ĂŒberhaupt spielen, dann nur mit guten Freunden. Um so wichtiger ist es also, dass Hunde es lernen, sich in Anwesenheit anderer Hunde entspannen zu können.
Und nicht zu vergessen: es wird immer Hunde geben, die, warum auch immer, keinen Kontakt mit fremdem Hunden möchten. Das muss der Mensch und auch sein Hund einfach akzeptieren.