Talenteschuppen


Mantrailing



Mantrailing


Mantrailing

 
Mantrailing ist eine BeschĂ€ftigung fĂŒr Mensch und Hund, die einfach nur Spaß macht.

Voller Bewunderung und Ehrfurcht sehen wir, wie unsere Hunde trotz Wind und anderer widriger UmstĂ€nde den Weg zum “Opfer” finden, wo wir nur ahnungslos zuschauen können. Und oft genug mĂŒssen wir dann unseren Hunden Respekt zollen, wo wir doch sonst immer alles besser wissen wollen.

Wenn man so will, ist Mantrailing auch eine sehr heilsame BeschĂ€ftigung, die uns Menschen von unserem hohen Ross herunterholt, wenigstens fĂŒr einige wenige Momente.

 

Mantrailing ist neben der FlĂ€chensuche die Art und Weise, wie Rettungs- und Diensthunde weltweit vermisste Personen oder sogar TĂ€ter suchen und finden. Im Gegensatz zur FlĂ€chensuche wird gezielt der Weg der gesuchten Person nachgesucht. Der Hund bekommt am Startpunkt einen GeruchstrĂ€ger prĂ€sentiert und sucht den Weg, den die Person vorher genommen hat. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Hund lernen muss, Verleitungen zu ignorieren und Sackgassen auszuschließen, trotz Wind, Regen und Störungen wie z. B. Abgase.

Wir trailen “nur” als FreizeitbeschĂ€ftigung. Aber nicht desto Trotz ist das Trailen etwas, was wie geschaffen ist fĂŒr die Hundenase. Die Hunde lieben es!

 
Kursinhalt

Der Hund bekommt einen GeruchstrĂ€ger prĂ€sentiert. Er muss dann einen “Trail” suchen, den der Besitzer dieses Geruches genommen hat und am Ende den Menschen finden. Zu Beginn sieht der Hund noch den Menschen, der zum Geruch gehört, weggehen. SpĂ€ter, mit zunehmendem Trainingsfortschritt, wird dem Hund nur noch ein Geruch prĂ€sentiert. Ein trainiertes Startsignal sagt dem Hund, dass er nun den Trail suchen muss. Mit der Zeit werden die Strecken lĂ€nger und schwieriger. Je Termin nehmen maximal 3 – 4 Hunde teil. Es sind dann immer 1 – 1,5 Stunden einzuplanen. Treffpunkte sind immer verschieden. Sie erstrecken sich zwischen Frankfurt / Oder und Beeskow.

 
Ausstattung der Teams
FĂŒr den Hund

  • Eine 10 – Meter – Leine, ein gut (!!!) sitzendes, gepolstertes Geschirr, Wassernapf, Wasser, ein Unterscheidungsmerkmal;

    Das Unterscheidungsmerkmal soll dem Hund wie eine Art Arbeitskleidung angelegt werden, damit er weiß, dass jetzt Trailen angesagt ist und er an der Leine ziehen darf / soll. Das kann sein: ein extra Geschirr, ein Halstuch oder eine Warnweste fĂŒr Hunde

  • Mehrere Portionen Superbelohnung, die der Hund als Finderlohn bekommt. ZusĂ€tzlich viele kleinere Futterbrocken, um den Hund am Opfer festzufĂŒttern

FĂŒr den Menschen

  • Handschuhe, bequeme, wetterfeste Schuhe / Bekleidung

 

Termine

Immer donnerstags 18:00 Uhr

Anmeldung und TerminĂŒbersicht ĂŒber den KALENDER

 

Zugangsvoraussetzung

Können mĂŒssen muss der Hund gar nichts. Der Hund sollte ohne körperliche Beschwerden (Schmerzen, Krankheiten) sein. Der Mensch sollte einmal ohne Hund zuschauen.

 

Preis:

Eine 5-er Karte (gĂŒltig fĂŒr 5 Gruppenstunden, 4 Monate gĂŒltig) 75,00 €

 

Hunde – Yoga



HundeYoga – Hometraining


Hunde_Yoga_V_Foto

 

Lerninhalte des Kurses

Im Tricktraining – was ich auch sehr schĂ€tze – geht es vor allem um KreativitĂ€t, schnelles Denken und neue Ideen fĂŒr den Hund.

Das ist beim HundeYoga nicht der Fall, mit Ausnahme der neuen Ideen vielleicht.
Beim HundeYoga geht es darum, dem Hund Langsamkeit im Bewegungsablauf sowie bewusste BewegungsablÀufe und das Innehalten in Positionen nahe zu bringen.

Der Hund hat durch die Kleinschrittigkeit die Möglichkeit, schnell erfolgreich zu sein. Dadurch hat er Spaß, ist motiviert.

 

Die einzelnen Übungen zielen

  • auf Körperbewusstsein, Ruhe und Balance ab. Ein Hund mit diesen FĂ€higkeiten ist weniger impulsiv im Alltag, ist mehr „bei sich“, kann sich besser und lĂ€nger konzentrieren;
  • auf Kraft und Geschicklichkeit – vor allen in der Hinterhand bzw. mit den Hinterpfoten – ab. Die meisten Hunde wissen gar nicht, dass sie Hinterbeine haben – um so spannender ist das Training derselben. DarĂŒber hinaus profitieren gerade Ă€ltere Hunde von der StĂ€rkung und Schulung der Hinterhand – Muskulatur und der seitlichen Muskeln an den Hinterpfoten.
  • auf Vertrauen und Sicherheit ab. Es gibt ein großes BetĂ€tigungsfeld, welches sich medical Training oder auch Handling nennt. Das beinhaltet alle Manipulationen, die ich am Hund vornehmen muss – Geschirr anziehen, Dornen aus Pfoten entfernen, Krallen schneiden, Zecken suchen und entfernen usw. Beim HundeYoga gehen wir einen großen Schritt in die Richtung, dass wir begreifen, wie man Hunde empathisch und wertschĂ€tzend, ohne Zwang manipulieren kann. Unser Hund lernt, uns zu vertrauen.

 

Bitte frage in dem Fall, wenn dein Hund an Erkrankungen wie ED, HD oder Arthrosen leidet, eine(n) Tierarzt*In oder Physiotherapeut*In / Osteopath*In deines Vertrauens, welche Übungen fĂŒr deinen Hund nicht geeignet sind.

Auch du wirst dich verÀndern, wenn du dich bewusst auf dieses Training einlÀsst.

Plötzlich merkst du, wie kleine VerÀnderungen deiner Körperhaltung das Verhalten deines Hundes beeinflussen.

Du lernst, wie wichtig Timing ist, damit dein Hund auch komplexere Aufgaben versteht. Und du verstehst, dass leise Kommunikation und gegenseitige WertschÀtzung viel bewirken können.

Im Prinzip reichen 10 – 15 Minuten tĂ€gliche Zeitinvestition aus, auch wenn man es nicht vermutet.

Diese Übungen sind fĂŒr die Hunde körperlich und geistig anstrengend.

 

Kursaufbau

Im Kurs enthalten sind unendlich viele verschiedenen Übungen. Einzelne Übungen habe ich in noch kleinere Teilaufgaben zerlegt.

Du bekommst fĂŒr jede Aufgabe bzw. Teilaufgabe ein Handout und zu 95% auch ein Video. Menschen lernen sehr unterschiedlich,
manchmal durch Zuschauen, manchmal durch ErklÀrungen.

Jeder einzelne Trainingsschritt wird somit sehr detailliert erklÀrt und dargestellt.

Du ĂŒbst dann mit deinem Hund, und wenn (wie in den Handouts beschrieben) das Trainingsziel erreicht hast,
machst du ein kurzes Video (ca. 1 Minute), in dem du das Ergebnis prÀsentierst.

Dieses Video schickst du mir zu bzw., stellst es in die WhatsApp – Gruppe.

Es hat sich herausgestellt, dass ĂŒber diese WhatsApp-Gruppe ein gewisses „Gruppenfeeling“ erzeugt wird,
auch wenn wir uns nur virtuell begegnen.

Wir können anderen Teams beim Training zuschauen, uns ĂŒber Erfolge freuen.

Ich mache auch gerne auf bestimmte Unstimmigkeiten in der menschlichen Körperhaltung oder Timing aufmerksam.

Dies geschieht aber immer wertschÀtzend. Wenn man mal mit einer Aufgabe nicht vorankommt, festhÀngt,
bestehe ich immer darauf, dass ein Video vom Training gemacht wird.

Ich kann dann sehen, was verĂ€ndert werden kann. Solche Informationen sind fĂŒr andere Kursteilnehmer auch immer sehr wertvoll.

Die Teilnahme in der WhatsApp – Gruppe ist optional, aus meiner Erfahrung heraus aber eine absolute Bereicherung und Motivation.

DarĂŒber hinaus biete ich die Möglichkeit, jeden Dienstag um 20.00 Uhr an einem mehr oder weniger kurzen Zoom – Treffen teilzunehmen.
Da gibt es auch wieder die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Probleme zu schildern.

Oft nehme ich auch eigene oder gesendete Videos, um auf Feinheiten und Details aufmerksam zu machen.

Sobald ein Video mit einer erfĂŒllten Aufgabe eingetroffen ist, bekommst du eine neue Aufgabe.

Du kannst dir deine Zeit und dein Tempo selbst einteilen.

 

Konditionen und AGB

Du gehst mit der Anmeldung ein Abonnement ein.

Monatlich zahlst Du 25,00 EUR auf Rechnung.

KĂŒndigen kannst Du (schriftlich) monatlich zum Folgemonat.

 

In eigener Sache

Seit Ende August 2019 lebt der spanische Chaot Dobby, ein damals einjĂ€hriger Jagdhundmix aus Bretone und Podenco – bei uns.

Das erste Jahr war sehr anstrengend und krĂ€ftezehrend fĂŒr uns, denn so ein Tierschutzhund brauch vor allem Zeit, bis Dinge wie das endgĂŒltige Ankommen, Beziehung, Vertrauen und auch bestimmte Trainingsergebnisse greifen können.

Im FrĂŒhjahr 2020 bin ich ĂŒber den Hundekongress https://www.hundekongress.com/ auf das Konzept von Dagmar Milde gestoßen.

Da es nichts mit Außenwelt und sonstigen AnsprĂŒchen zu tun hatte, die zu diesem Zeitpunkt wie eine viel zu große BĂŒrde erschienen, dachte ich mir: das könnte was sein, da könnte ich was Neues probieren, ohne Druck und AnsprĂŒche an Dobby und an mich.

Und ich kann einfach auch mal nur Hundebesitzer sein. Ich bin bis heute Dagmar so unendlich dankbar.

Es sind so viele Dinge passiert, durch und mit diesem Training.

Wir, der Dobby und ich, hatten endlich die Möglichkeit, zusammenzuwachsen.

Auch wenn das alles ĂŒberhaupt nichts mit LeinenfĂŒhrigkeit und RĂŒckruf zu tun hat – plötzlich bekam ich auch draußen einen Fuß in die TĂŒr.

Ich begriff plötzlich, dass meine AnsprĂŒche an diesen Hund viel zu groß gewesen waren.

Bis heute ist HundeYoga fast tĂ€glich auf unserem Tagesprogramm: wiederhole, festige – weil er vieles vergisst und wir sind noch lange nicht mit allen Übungen durch.

Dobby_Yoga